Notebooks: IBM/Lenovo vs. DELL

February 24, 2009 at 6:14 pm Leave a comment


Nach 9 Monaten hatte an meinem Lenovo Thinkpad das Display seinen Geist aufgegeben – das untere Drittel ging nicht mehr. Vorher hatte ich einen Dell-Rechner und hatte häufig mit dem Dell-Service zu tun. Mit dieser Erfahrung im Hinterkopf habe ich mir also erstmal einen Schraubenzieher besorgt. Bei Dell wurde man häufig telefonisch angeleitet, den Rechner aufzuschrauben. Dadurch ließen sich einige Defekte direkt telefonisch beseitigen und für die anderen bekam man eine gute Analyse der Fehlerursache hin.

Bewaffnet mit dem Schraubenzieher rufe ich also den IBM-Service an und schnell stellt sich heraus, dass der Mensch am anderen Ende der Telefonleitung mich nie und nimmer an dem Notebook rumschrauben lässt. Naja, gut: Der Techniker würde am nächsten Tag vorbeikommen. Und er würde sich vorher direkt bei mir melden, um die genaue Uhrzeit abzumachen. Zwei Stunden später ruft nochmal jemand von IBM an und sagt, dass der Techniker morgen kommt und sich bei mir meldet, um die Uhrzeit abzumachen. Ich glaub’, ich hab’ ein Deja-Vu.

Am nächsten Tag kommt der IBM-Techniker auch. Auf meine Frage, wie lange es wohl dauern wird, sagt er “30 Minuten, wenn es das Display
ist; 60 Minuten, wenn es das Kabel ist.” (Kleiner Hinweis: Ich hatte unzählige Defekte mit meinem Dell-Notebook, aber der Dell-Techniker war immer spätestens nach 15 Minuten wieder weg.)

Es ist das Display und nach ca. 45 Minuten bekomme ich mein Notebook mit neuem Display zurück. Dafür ist der Rahmen zerbrochen, der auf dem Display befestigt ist – der ist da anscheinend mit doppelseitigem Klebeband befestigt. Es würde sich aber bald jemand bei mir melden, um einen Termin für den Rahmenaustausch zu vereinbaren. Immerhin geht das Display wieder.

Nach ein paar Stunden ruft IBM an und sagt, dass der Rahmen bestellt werden muss und dass das ein paar Tage dauert (24-Stunden vor Ort-Service?). Also vereinbaren wir einen Termin eine Woche später.

Eine Woche später kommt ein IBM-Techniker mit dem Rahmen. Als er ihn einbauen will, stellt er fest, dass es der falsche Rahmen ist. Und der Techniker schimpft: “Wir sind der größte IT-Laden der Welt und sind nicht in der Lage, unsere eigene Software vernünftig zu organisieren.” Daraufhin verschwindet er mit den Worten “Es wird sich jemand bei Ihnen melden, um einen Termin auszumachen.”

Einen Tag später meldet sich auch jemand, dass am nächsten Tag jemand mit dem passenden Rahmen käme.

Der neue Techniker kommt mit dem neuen Rahmen. Es ist aber schon spät und ich muss nach Hause. Also frage ich, ob ich den Rahmen auch selbst anbringen kann. Der Techniker meint, das ginge. Also nehme ich den Rahmen mit nach Hause und mache es selbst. Tatsächlich muss ich erstmal Klebepunkte aus dem Rahmen lösen. Darunter befinden sich viele kleine Schrauben, die ich herausdrehen muss. Und dann ist der Rahmen noch auf dem Display festgeklebt. Das Ding scheint mir für die Ewigkeit zusammengebaut und nicht dafür, dass man es schnell reparieren kann.

Fazit: Thinkpads sind deutlich haltbarer als DELL-Notebooks – nach 24 Monaten ist das der einzige Defekt am Thinkpad geblieben. Am Dell hatte ich im gleichen Zeitraum ca. ein dutzend Probleme. Allerdings ist der DELL-Service deutlich effektiver.

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