Lernen im ersten Quartal 2009

July 8, 2009 at 6:14 pm Leave a comment


Angeregt durch einen Tweet von Sebastian habe ich mal darüber reflektiert, was ich so in der Vergangenheit gelernt habe. Im Jahr 2008 sah es eher düster aus. Neben dem, was sich nebenbei beim Coaching ergeben hat, war da nicht so viel. 2009 sieht vielversprechender aus. Hier meine Liste für das erste Quartal 2009:

  • Twitter kann man vielleicht nicht so richtig als “Lernen” bezeichnen. Egal. Ich habe mit dem Twittern angefangen. Jetzt ist mir immerhin klarer, was Kosten und Nutzen der ganzen Geschichte angeht. Wenn man es diszipliniert benutzt, ist es nützlich. Sicher ist es aber auch gut geeignet, um seine Arbeitsproduktivität stark gegen Null tendieren zu lassen. Muss man vorsichtig mit sein.
  • Ich hatte bereits 2008 Linux Ubuntu installiert. Aber erst in 2009 habe ich Ubuntu stärker benutzt und bin letztlich ganz von Windows weggegangen (OK, über Virtual-Box hat Windows doch noch seine Ecke, wenn ich mit Windows-Benutzern zusammen an Power-Point-Präsentationen arbeiten muss). Ubuntu rockt.
  • Bei einem Kunden bin ich bereits 2008 in direkten Kontakt mit dem Bugtracker/Ticketsystem Jira geraten, aber 2009 hat sich das Verhätlnis deutlich intensiviert. Das Ding kann wirklich viel. Und das bezahlt man mit erheblicher Komplexität. Das Filter-Konzept verwirrt mich auch nach Monaten noch. Nicht mein Freund.
  • Ebenfalls beim Kunden arbeite ich mit dem CI-Server Team-City. Das kann auch echt viel, insbesondere wenn man eine zentrale Installation für viele Projekte verwendet. Aber auch das bezahlt man mit entsprechner Komplexität. Es ist ein ständiger Quell der Freude, wenn man hin und wieder einen Build-Agent abbekommt, der leicht abweichend konfiguriert ist – und die Builds dann aus eigenartigen Gründen kaputt gehen. Zu meinem engeren Freundeskreis zählt Team-City daher auch nicht.
  • Ich habe mir die verteilte Versionsverwaltung GIT angesehen und es für meine Privatprojekte benutzt. Das fühlt sich ganz witzig an, auch wenn mir noch Erfahrungen im Team-Betrieb fehlen. Ich werde weiter mit GIT arbeiten.
  • Die Java-Script-Library ExtJS habe ich zusammen mit Grails ausprobiert. Neben ExtJS als Technologie habe ich in diesem Zuge ein spezielles Architekturkonzept für Web-Anwendungen ausprobiert: Der Server generiert keine HTML-Seiten über JSP, GSP oder sonstwas. Stattdessen gibt es feste HTML-Seiten mit Java-Script und die Kommunikation zwischen Browser und Server findet ausschließlich über Java-Script statt. ExtJS hat gut funktioniert ind das Architekturkonzept auch.
  • Ich habe das Buch “Designing the Moment” gelesen. In dem geht’s um Design und Usability von Web-Anwendungen. Sehr empfehlenswert.
  • Nebenbei habe ich meine Grails-Kenntnisse und -Erfahrungen vertieft.
  • Genauso habe ich auch wieder bzgl. Scrum einiges dazu gelernt und besser verstanden.

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