Lernen im zweiten Quartal 2009

July 8, 2009 at 7:08 pm Leave a comment


Und damit habe ich mich im zweiten Quartal 2009 beschäftigt.

  • Die Surfsaison hat begonnen. Ich habe meine Powerhalse verbessert und Duckjibe gelernt.
  • Ich habe einen Kitekurs gemacht und mich auch schon einmal alleine auf’s Wasser gewagt – mit sehr zweifelhaftem Ergebnis. Als Leichtwindalternative zum Windsurfen behalte ich es aber auf dem Radar.
  • Mit Ruby habe ich mir mal wieder eine neue Programmiersprache angetan. Ich hatte vor einigen Jahren bereits einen Anlauf unternommen und war an der Syntax gescheitert. Heute kann ich mir das gar nicht mehr erklären. Ruby erscheint mir konzeptionell und bzgl. der Syntax einfach und intuitiv. Vielleicht war es hilfreich, dass ich inzwischen Groovy kann. Ich bin begeistert von Ruby.
  • Als Einstieg habe ich das bereits etwas ältere Buch “Programmieren mit Ruby” gelesen. Das kann man schnell mal in der Bahn durchlesen und hat damit einen guten Start in Ruby.
  • Während meiner Ruby-Übungen habe ich auch das BDD-Framework RSpec verwendet. Auch sehr schön. Von den Erfahrungen habe ich bereits berichtet.
  • Eine Messespitze Ruby on Rails habe ich auch schon genommen, aber das muss ich noch vertiefen.
  • Das Mock-Typing-Framework Mockito ist ganz drollig – vor allem einfach.
  • Ich habe Groovy zum ersten Mal verwendet, um damit ein paar Shell-Skripte zu schreiben. Das war ganz cool, weil sich Groovy dann wirklich wie eine Skriptsprache verhält, man also sehr kurze Turnaround-Zeiten hat.
  • Bei einem Kunden arbeite ich in einem großen Java-Projekt (ca. 8.000 Klassen) mit Maven. Es erfüllt seine Aufgaben, wirkt auf mich aber kompliziert und zäh. Ich kann den Sinn von Maven durchaus sehen, bin mir aber nicht sicher, ob es sich für “normale” Projekte wirklich so gut eignet.
  • Nicht nur auf meinem Notebook läuft Ubuntu, sondern auch auf dem Entwicklungs-PC, den ich beim Kunden habe. Und so hat es sich schrittweise entwickelt, dass ich immer öfter auf die Shell zurückgreife und immer weniger mit der Maus erledige. Hätte nicht gedacht, dass es mal so kommt. Macht Spaß.
  • Dann habe ich mich für einen Kunden intensiv mit dem Akzeptanztest-Framework Concordion beschäftigt. Und obwohl sich der Kunde quasi gegen meinen Rat (hatte FitNesse empfohlen) für Concordion entschieden hat, bin ich von Concordion ganz angetan. Es ist sehr einfach und auch sehr einfach in existierende Build-Umgebungen integrierbar.
  • Bei einem Kunden bin ich in eimem größeren Projekt zur Internationalisierung/Lokalisierung. Dabei habe ich verdammt viel über das Thema gelernt, vor allem, wie komplex sowas sein kann. Das Übersetzen von Texten ist da wirklich der kleinste Teil. Wenn Links, Fachlogik, Layout und Navigationsstrukturen lokalisiert werden müssen, wird es ganz schön komplex.
  • In Hamburg habe ich ein Kanban-Training bei David Anderson genossen. Inhaltlich ging das Training kaum über das hinaus, was man zu dem Thema im Internet findet. Trotzdem war das Training nützlich. Beim Versuch, ein Kanban-Board zu designen, stellten sich doch viele Fragen, die gar nicht so trivial waren. Also war das Training auf jeden Fall nützlich.
  • Kurz danach war ich in Kopenhagen bei den Poppendiecks zu einem “Lean Software Development”-Training. Das war auch ganz lustig, auch wenn da sehr wenig Neues dabei war. Kopenhagen ist aber natürlich einfach ein nettes Ambiente. Und ein paar Denkanstöße habe ich dann doch mitgenommen.
  • Gelesen habe ich das Buch “The Back of the Napkin“. Sehr cooles Buch mit neuen Ideen.
  • Und dann habe ich das Buch “The Google Way” gelesen. Das war kurzweilig und anregend, aber keine Offenbarung.

Für das dritte Quartal habe ich mir eine Prolog-Auffrischung und die Rails-Vertiefung vorgenommen. Dann hoffe ich, noch einen Blick auf Scala werfen zu können und windsurftechnisch werde ich mich mal an der Racejibe versuchen. Mal sehen, was davon ich in drei Monaten geschafft haben werde.

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