Beispiel für Closure


Gerade habe ich einen Anwendungsfall für Closures. Ich habe sequenziellen Code a la:

tueA();
tueB();
tueC();

Ich möchte gerne mitloggen, wie lange die einzelnen Schritte dauern (um das Beispiel zu vereinfachen, logge ich durch Ausgabe auf die Konsole):

long startTime = System.currentTimeMillis();
tueA();
System.out.println("duration in sec: " +  ((System.currentTimeMillis() - startTime) / 1000));

startTime = System.currentTimeMillis();
tueB();
System.out.println("duration in sec: " +  ((System.currentTimeMillis() - startTime) / 1000));

startTime = System.currentTimeMillis();
tueC();
System.out.println("duration in sec: " +  ((System.currentTimeMillis() - startTime) / 1000));

Das funktioniert, nur den eigentlichen Code kann man kaum wiederfinden. Wenn ich Closures (wie z.B. in Groovy) zur Verfügung habe, ist es ganz einfach:

def timeLogged (Closure c) {
    long start = - System.currentTimeMillis()
    c.call()
    println "duration in sec: " + (System.currentTimeMillis() + start) / 1000;
}

timeLogged { tueA() }
timeLogged { tueB() }
timeLogged { tueC() }

Das ist kürzer, redundanzfreier und meiner Meinung nach deutlich besser lesbar.

P.S.: Redundanzfrei kann es ohne Closures in Java natürlich auch hinkriegen, mit anonymen Inner Classes. Dummerweise wird der Code dann noch länger und noch schwerer lesbar.

3 Comments

  1. Wenn Du in der Mathematik bleibst könntest Du ja eine Funktion “Ableitung” definieren. Die nimmt als Argument eine Funktion und liefert eine Funktion. Schöner geht’s doch nicht 😉

Leave a Comment

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s