Posts tagged ‘Environment’

Geldgeber für Startup gesucht: 48 Hornets

Mit ein paar Kollegen habe ich eine kernige Startup-Idee konzipiert. Zur Zeit haben wir ja immer und überall mit den nervigen Wespen zu tun. Das ist das Problem, dass wir lösen wollen.
Und dazu nehmen wir … Hornissen.
Wie man bei Wikipedia nachlesen kann, töten Hornissen Wespen, um diese dann an die eigene Brut zu verfüttern und außerdem kann man zu Hornissen ein Vertrauensverhältnis aufbauen. Wir wollen also Hornissen züchten und so abrichten, dass man seine persönlich Hornisse auf der Schulter tragen kann (so wie Piraten Papageien auf der Schulter tragen und Punks Ratten). Und wenn man dann gemütlich im Biergarten sitzt und die Wespen kommen, dann ruft man nur noch “Fass” auf hornissisch und schon ist das Problem gelöst.
Und da Hornissen vom Aussterben bedroht sind, tun wir mit der Zucht noch was Gutes für die Arterhaltung und vielleicht gibt es ja sogar noch den einen oder anderen Fördereuro dafür.
Also jetzt Butter bei die Fische: Wer Geld in eine wirklich profitable Startup-Idee stecken will, soll sich umgehend bei mir melden.

August 18, 2008 at 5:24 pm Leave a comment

atmosfair für Kfz

atmosfair erlaubt nur die Berechnung der Emmissionen, die durch Fliegen entsteht. Man kann aber relativ einfach ausrechnen, welche Emmissionen beim Autofahren entstehen und den entsprechenden Obulus bei atmosfair loswerden. Wie das geht, steht hier.

June 4, 2007 at 8:08 pm Leave a comment

Logik für Käfighühner bei Air Berlin

Heute sitze ich mit gutem Gewissen im Air-Berlin-Flieger (meine Firma zahlt CO2-Abgaben an atmosfair) und lese das Bordmagazin. Gleich auf der ersten Seite findet sich ein Artikel über Fliegerei und Klimaänderung von irgendeinem Obermufti von Air Berlin. In Zeiten, in denen selbst die USA und China der Meinung sind, dass es eine abgasbedingte Klimaerwärmung gibt, zieht der Obermufti das alles schwer in Zweifel.
Am schönsten finde ich ein Argument, dass so geht: In der Vergangenheit hätte es immer wieder Heiß- und Eiszeiten gegeben, auch ohne CO2. Und daher wäre der jetzige CO2-Ausstoß auch nicht weiter dramatisch. Aha. Äh…

June 4, 2007 at 6:03 pm Leave a comment

Langzeit-Autovermietung

Ich selbst bin eigentlich kein allzu großer ADAC-Fan. Interessant finde ich aber die Idee der Langzeit-Autovermietung, die der ADAC und SIXT zusammen anbieten. Die Idee ist ganz einfach: Statt ein Auto zu kaufen, mietet man es über eine lange Zeit (12, 18 oder 24 Monate) und hat dann Versicherung, Steuer und Wartung im Preis mit drin. Man zahlt noch den Sprit, hat ansonsten aber ein Rundum-Sorglos-Paket.
Der Preis der ganzen Geschichte hängt vor allem vom Auto, der Fahrleistung und der Mietdauer ab. Bei 12 Monaten Mietdauer, 10.000 km Laufleistung im Jahr und einem Kleinwagen wie Toyota Yaris landet man dann bei knapp 300 EUR / Monat. Das hört sich teuer an. Ich bin der Meinung, dass ein anderer Autovermieter früher schon mal ein ähnliches Angebot in Petto hatte. Er hat das dann aber schnell wieder eingestellt. Es wurde nicht nachgefragt – zu teuer.

“Zu teuer” ist aber wahrscheinlich nur ein subjektives Empfinden. Wenn man mal über einen breiten Daumen nachrechet:

  • Ein Kleinwagen kostet in der Anschaffung ca. 10.000 EUR
  • Nach 12 Monaten ist der Wagen noch 75% des Neupreises Wert. Dann haben wir einen Wertverlust von 2.500 EUR. (Den Wertverlust habe ich aus dem Bauch heraus geschätzt; wahrscheinlich liegt er höher).
  • Alle 10.000 km ist eine Inspektion für 250 EUR fällig. Bei 12 Monaten Mietdauer fällt das also einmal an.
  • Versicherung kostet im günstigen Fall 50 EUR / Monat, also 600 EUR pro Jahr.
  • Für die Steuern nehmen wir mal 100 EUR / Jahr ab (ist wahrscheinlich auch teurer).

Wir kommen also im Jahr auf Kosten von 2.500 EUR + 250 EUR + 600 EUR + 100 EUR = 3.250 EUR.

Und bei der Langzeitvermietung landet man bei knapp 3.600 EUR. So groß ist der Unterschied also gar nicht.

Nun muss ich nur beim Wertverlust oder bei der Versicherung etwas zu niedrigere Zahlen angenommen haben und schon ist die Langzeitvermietung sogar billiger, als das Auto selbst zu kaufen.

“Zu teuer” ist meiner Meinung nach tatsächlich eine subjektive und falsche Einschätzung. Wir machen uns einfach nicht bewusst, wie verdammt teuer das Autofahren ist.

Also ist das Angebot der Langzeitvermietung doch sehr attraktiv. Cool wäre jetzt noch eine Verbindung mit atmosfair – der Mietpreis wird etwas erhöht und dafür sorgt atmosfair dafür, dass das Rumgefahre auch klimaneutral abläuft.

May 5, 2007 at 11:00 am Leave a comment

atmosfair

Dass Flugreisen besonders klimaschädlich sind, geisterte bereits durch die Presse. atmosfair ist eine interessante Möglichkeit, klimaneutral zu fliegen. Die Idee ist ganz einfach: Man tippt seine Flugreise ein und bekommt die Klimaschädigung ausgerechnet. Gleichzeitig bekommt man ausgerechnet, weiviel man bezahlen muss, um eine gleich große Menge Klimaschädigung zu eliminieren – z.B. durch Bau von Solaranlagen in Indien.

March 28, 2007 at 4:50 pm Leave a comment

"Wir lieben Lebensmittel"

Dieses Motto einer bekannten Supermarktkette finde ich eigentlich ganz gut und die Werbung dazu noch besser. Dabei will sich die Supermarktkette auch gegenüber den Discountern Aldi und Lidl abheben.

Wenn dieselbe Supermarktkette dann aber im Greenpeace-Lebensmitteltest auf den hinteren Rängen landet wegen hoher Pestizidrückstände handelt es sich um den sprichwörtlichen Schuss ins Knie. Man verliert jede Glaubwürdigkeit. Lieber ein schlechtes Motto als eines, das man nicht mal im Ansatz erfüllen kann.

Übrigens: Lidl und Aldi liegen deutlich vor den teureren Ketten und werden nur von Bio-Lebensmitteln geschlagen.

February 17, 2007 at 2:01 pm 2 comments

Klimawandel oder Klimakatastrophe?

In der letzten Zeit mehren sich nun auch die wissenschaftlichen Erkenntnisse, dass sich unser Klima ändert. Die einen sprechen von Klimakatastrophe, die anderen von Klimawandel. Letztere vertreten mitunter auch die Ansicht, man solle sich nicht so aufregen. Klimaänderungen hätte es immer schon gegeben und die Menschheit würde sich schon anpassen.
Dem ist erstmal nichts entgegenzusetzen. Beides stimmt. Sicher wird der aktuelle Klimawandel nicht das Ende der Menschheit bedeuten. Es werden sich “nur” unsere Lebensbedingungen ändern. Man weiß leider wenig darüber, was sich konkret ändern wird. Aber eigentlich sind sich alle einig, dass sich etwas ändern wird. Und diesen Punkt thematisieren die “wir werden uns anpassen”-Vertreter nicht. Muss man aber. Denn wenn wir weiter massenweise klimaändernde Schadstoffe produzieren, sollten wir uns explizit mit den möglichen Konsequenzen beschäftigen. Nicht, dass sich nachher Leute beschweren, nur weil ihr Haus und Grundstück ein paar Meter unter dem Wasserspiegel liegen.

December 3, 2006 at 6:40 am Leave a comment

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