3 Dinge über mich

Martin reichte das Staffelholz an mich weiter. Jetzt muss ich also drei Dinge von mir erzählen, die (fast) keiner weiß:

  1. Als Schüler habe ich 2 Wochen lang in der Tischlerei meines Vaters gearbeitet (Kunststoff-Fenster zusammenbauen). Wahrscheinlich hat diese Erfahrung den Ausschlag dafür gegeben, dass ich mein Abi doch noch geschafft habe und studieren konnte. Denn: Nach den 2 Wochen war für mich vollkommen klar, dass ich ich nicht einen Tag länger Kunststoff-Fenster zusammenbauen will. Natürlich ist die Arbeit eines ausgebildeten Tischlers abwechslungsreicher, aber das war mir damals nicht klar.
  2. Ich habe als Schüler zusammen mit Henning angefangen, einen Oberon-Compiler zu programmieren – in Modula-2. Wir haben immerhin den Parser hinbekommen, aber dann waren die Schulferien zu Ende. Interessant, wie man dazu neigt, unsinnges Zeug zu bauen. Gerade der Parser ist der einfache Teil, den man sich schon damals eigentlich aus der Grammatik-Beschreibung generieren ließ.
  3. Als wir vor 5 Jahren unser Haus bauten, mussten wir beim Urlaub sparen. Daher haben Silke und ich uns gegenseitig mit einem preisgünstigen Ein-Wochen-Urlaub in Deutschland überrascht. Sie führte mich nach Usedom, ich sie nach Fehmarn. Auf Fehmarn gehörte ein Surfkurs zum Urlaub dazu. Anfänglich stand unsere junge Ehe etwas auf der Kippe, weil es – trotz August – bei 13 Grad stürmte und Silke auf gar keinen Fall in die “algige” Ostsee wollte. Trotzdem haben wir den Kurs gemacht und sind seitdem Windsurf-addicted. Schon skurril, dass ein Spar-Versuch dazu führt, dass man bei einem so teuren Hobby landet.

Und jetzt muss ich drei neue Opfer benennen, die etwas über sich veröffentlichen, was keiner weiß: Kai, Bernd und Arne.

Super Idee für Mehdorn: Hamburg-Berlin in 75 Minuten

Sehr geehrter Hr. Mehdorn,
ich habe eine Super-Idee für die Deutsche Bahn: Die Strecke Hamburg-Berlin in nur 75 Minuten (statt bisher 90 Minuten). Dazu muss der ICE nur einen kleinen Zwischenstopp in Bergedorf einlegen (ja, doch: Bergedorf gehört zu Hamburg und ist außerdem für mich leichter zu erreichen). Und da fallen nicht mal nennenswerte Kosten an. Die Strecke ist ja schon da, der ICE fährt sowieso immer schon durch Bergedorf durch.
OK, ich gebe zu, ganz so innovativ ist die Idee nicht. Dieselbe Strategie haben Sie ja bereits in Berlin angewendet: Der ICE schafft die Strecke Hamburg nach Berlin-Spandau in 90 Minuten (zum Berline Hauptbahnhof braucht man locker nochmal 15 Minuten extra). Dass da nie jemand ein- oder aussteigt, ist ja nicht Ihre Schuld.

Viele Grüße,
Stefan – Bahn-Vielfahrer – Roock

So wird das Wetter…

Habe gerade sensationelle Neuigkeiten über das Wetter der kommenden Tage in den Nachrichten gehört: “Das Wetter wird wechselhaft mit Temperaturen, die der Jahreszeit mehr oder weniger entsprechen.” Ich bin beeindruckt ob dieser Wortgewandtheit. Mir hätte ein einfaches “wir haben keine Ahnung, wie das Wetter wird” aber auch gereicht.

Ärger im Supermarkt

Ein großes deutsches Unternehmen hat einmal eine Umfrage unter seinen Mitarbeitern durchgeführt, was die größten Hindernisse bei der täglichen Arbeiten sind. Die Top 3:

  • die Kunden
  • das Wetter
  • der Vorstand

Den Kunden als Ärgernis haben aber längst viele andere Firmen auch für sich entdeckt. Z.B. der Supermarkt um die Ecke meiner Berliner Wohnung. Kommt man auf die abstruse Idee, sein Leergut abgeben zu wollen, bekommt man es mit einem Rückgabe-Automaten der besonderen Art zu tun. Der Automat hat zwei Fächer mit Schiebetüren. Man öffnet die Schiebetür, stellt die Flasche ein, schließt die Schiebetür und wartet. Das dauert irrsinnig lange und die Hälfte der Flaschen wird aus unerfindlichen Gründen nicht akzeptiert.
Im Supermarkt geht es weiter, wenn man After-Shave kaufen möchte. Das ist nicht etwa für das gemeine Volk möglich, sondern in einer Glasvitrine eingesperrt (naja, 4 EUR sind halt auch eine Menge Geld…). Auf der Vitrine steht, man soll sich an das Verkaufspersonal wenden. Also habe ich mir den nächstbesten Kerl im Kittel geschnappt. Aber, es ist wirklich so, wie es auf der Vitrine steht: Nur die Kassierer können die Vitrine öffnen. Bis man sich durch die Schlange an der einzigen geöffneten Kasse gekämpft hat, ist man alt und grau und man macht sich sicher auch keine Freunde unter den anderen Kunden, wenn man den Kassierer von der Kasse weg entführt. Da geht man dann doch lieber in den nächsten Supermarkt. Immerhin muss der Supermarkt um die Ecke so niemals den Inhalt der Vitrine auffüllen.

Dotterbart auf DVD


Endlich gibt es Dotterbart auf DVD – sicherlich der Film, den ich am häufigsten gesehen habe. Interessant ist, dass die deutsche Synchronisation noch lustiger ist als der englische Originalton.

Mach’s richtig

Henning und Arne haben mich auf eine lustige Web-Site aufmerksam gemacht: http://machs-richtig.de
Die Site stammt von der Bundesagentur für Arbeit und dort gibt es einen Berufswahl-Helfer. Man gibt ein, was einen so interessiert und er sagt, welcher Beruf gut zu den eigenen Interessen passt.

Mir schlägt das System vor, ich solle mich doch mal mit dem Beruf “Beamter im Zolldienst” beschäftigen 🙂

Arne soll laut System Choreograph werden und meine Frau Silke Frisörin (Arne ist aktuell Geschäftsführungsassistent und Silke Sonderschullehrerin :-).