Die Surfsaison 2007 ist eröffnet

Gestern habe ich für mich persönlich die Windsurfsaison 2007 in Deutschland eröffnet. 9 Grad Luft- und 6 Grad Wassertemperatur bei erst 6 und dann 5 Bft waren die perfekten Bedingungen. So kann es gerne bleiben.
Natürlich haben schon viele andere die Saison 2007 vor mir eröffnet. Auf Fehmarn waren gestern 20-30 Leute mit mir auf dem Wasser.
Technische Daten: Luft 8 Grad, Wasser 7 Grad, Wind zuerst 6 Bft., dann 5 Bft., Segel 5,2 und 6,2 qm.

So kann das Jahr 2007 gerne bleiben

 
So kann das Jahr 2007 bleiben: windig, sonnig und zu warm für die Jahreszeit. Auf dass das Jahr 2007 windsurftechnisch besser wird als 2006 – in 2006 bin ich von einer Flaute in die nächste gedümpelt! Posted by Picasa

Wave-Windsurfing der ungeplanten Art

Heute morgen bin ich los nach Gold auf Fehmarn. Wind war mit 6 Bft. ausreichend vorhergesagt. Überraschenderweise war die Fehmarn-Sundbrücke wegen Sturm für leere LKW und PWK mit Anhänger gesperrt – tatsächlich mit Anhänger und nicht mit Wohnwagen, so wie es bisher immer im Radio hieß. Also musste ich wohl annehmen, dass das Verbot auch für meinen Surfbus mit Hochdach plus Anhänger galt. Und da ich so ein gesetzestreuer Bürger bin, bin ich nicht über die Brücke gefahren, sondern habe die letzte Ausfahrt vor der Brücke genommen (Großenbrode) – auch wenn wir “nur” 7 Bft. hatten und ich immer von Sperrungen ab 8 Bft. ausgegangen war.
Im Sommer waren in Großenbrode manchmal Kiter auf dem Wasser zu sehen. Also habe ich den Weststrand gesucht und schnell gefunden. Tatsächlich war dort ein Windsurfer auf dem Wasser und zusätzliche drei Wohnmobile mit Surfern waren da. Die waren aber noch beim Frühstücken. Naja, habe ich mit gedacht, wenn die fertig sind, kommen die sicher auch auf’s Wasser und habe angefangen aufzubauen.
Als ich fertig aufgeriggt hatte, sind die Wohnmobile dann weggefahren. Also waren wir zu meiner Überraschung nur zu zweit auf dem Wasser. Die nächste Überraschung wartete im Wasser. Das “bisschen” Weißwasser, dass ich von Land aus gesehen hatte, waren chaotisch brechende Wellen mit ca. 1,5 m Höhe – bezogen auf meine bisherigen Flachwasser-Erfahrungen erschreckend viel. Weil ich nun aber schon mal nass war, bin ich im Wasser geblieben und habe dort meine derzeitigen Grenzen kennen gelernt. Nach 2 Stunden taten mir alle Knoch weh und ich bin nicht mal dazu gekommen, eine Halse zu versuchen. Immerhin habe ich aber jetzt eine Ahnung davon, wie man sein Material durch den Shore-Break durchbekommt – denn damit habe ich mich fast ausschließlich beschäftigt 🙂
Fazit: Sehr anstregend, kaum gefahren, trotzdem gut.

Red Bull Storm Chase

Und die Windsurfer sind doch die Härtesten 🙂

Beim Red Bull Storm Chase warten 10 Windsurfer aus 8 Ländern auf den ersten Herbststurm mit mind. 10 Bft., um sich in die Fluten zu stürzen. Der Trailer ist schon ganz beeindruckend. Ich bin gespannt auf die Bilder und Videos, wenn der Sturm vorbei ist.

Na Kai, gibt es sowas bei Euch Kitern auch? 🙂

Frühsurfen auf Fehmarn

Gerade sind wir mit unserer Kleinfamilie eine Woche auf Fehmarn. Mika wacht zwischen 5 und 6 Uhr morgens auf und muss gestillt werden. Da bietet es sich an, gleich mal einen Blick aus dem Fenster auf’s Wasser zu werfen. Und tatsächlich, am Dienstagmorgen um 5 Uhr bläst es mit 5 Windstärken. Aber ich traue meinen Augen kaum: Da ist schon jemand beim Windsurfen (ich glaube es war die G199). Während ich noch spontan denke, “der hat doch nicht mehr alle Latten am Zaun”, formt sich in meinem Hinterkopf bereits ein neuer Gedanke: “Was ist, wenn der Wind um 9 Uhr wieder weg ist?” Also schnell das Material rausgeholt und um 6 Uhr bin ich auch auf dem Wasser. Und tatsächlich ist der Wind am Vormittag wieder weg. So ein Glück, dass Mika mich so früh morgens weckt…

Wind: Was soll das denn?

Da wartet man vorfreudig zu Hause auf den Weihnachtsmann, und auf Fehmarn passiert das:

Da läuft einem als Windsurfer doch die eine oder andere Träne Salzwasser die Wange runter.

Surfen am 11.12.

Kaum hatte ich meinen Bus verkauft, hatten wir plötzlich Wind und relativ warmes Wetter am vergangenen Sonntag. Also habe ich den ganzen Surf-Rümpel in den PKW geworfen (und mich wieder mal über die umständlich Sitz-Umklapperei bei dieser Mühle geärgert) und habe mich auf den Weg nach Fehmarn gemacht.

Vorausgesagt waren 9 Grad und 5-5 Bft. – mein Auto beharrte aber darauf, dass es nur 6,5 Grad seien. Und dann war es erstaunlich voll in Gold auf Fehmarn. Der Grund war wohl der Wasserstand, der 70 cm unter Normal-Null lag. Dadurch waren Wulfen und Orth komplett trocken gefallen. Gold hatte dadurch 50 m zusätzlichen “Strand” und es war komplett stehtief. Dadurch konnte man jetzt wunderbar mit der Finne an Steinen hängen bleiben, von deren Existenz man bisher gar nichts wusste. Ich hatte Glück und habe nur einen Finnenschraube verbogen. Insgesamt müssten dort jetzt aber viele Finnenreste im Wasser liegen.

Trotzdem ein toller Tag. Der Wind war gut am Pusten und auch temperaturtechnisch war es gut auszuhalten. So kann es ruhig den ganzen Winter durch bleiben.

Kite and Windsurfing Guide

Bei Stoked Publications gibt es jetzt The Kite and Windsurfing Guide. Es gibt eine Variante für Europa (ca. 1.500 Spots) und eine für die Welt (ca. 1.000 Spots). Ich habe die Europa-Variante und bin begeistert. Alle wichtigen Infos zu den Spots inkl. Windstatistik und Klima prägnant auf den Punkt gebracht. Einzige Unvollständigkeit: Der Guide beschränkt sich fast ausschließlich auf die Küstenregionen. Seen und Flüsse kommen so gut wie gar nicht vor. Naja, vielleicht kommt da ja irgendwann noch die Binnensurf-Version.

Surfen in Alacati

Gestern nacht bin ich zurückgekommen aus Alacati (Türkei). Dort war ich eine Woche zum Surfen – im Rahmen des 11. Surf & Action Learnivals.

Wie immer viele nette Leute und Parties dort, leider aber nur wenig Wind (nur 3 Tage mit Gleitwind). Dafür nochmal viel Sonne (25 Grad).

Vielleicht haut es ja in Deutschland nochmal hin, bevor das Wasser Eiswürfeltemperaturen bekommt.